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während der Planung

Die Planungsphase kann generell in zwei Abschnitte unterteilt werden:

Die Einreichplanung

In der ersten Phase können Sie Ihrem Projektanten Ihre Wünsche darlegen und dieser setzt sie als Einreichprojekt um. In der Regel fertigt der Projektant zunächst einen oder mehrere Entwürfe an. Nach erneuter Rücksprache mit Ihnen erstellt er dann den Einreichplan. Dieser wird beim zuständigen Amt (z.B. Bauamt/Gemeinde) eingereicht und wenn alles den gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien entspricht, erhalten Sie die Genehmigung.

Themen, die in der Regel mit dem Projektanten besprochen werden, sind:

zum Beispiel

  • Lage
  • Ausrichtung
  • Größe
  • Zweckbestimmung
  • Budget / Kosten
  • Klimahausstandard B / A / A-Gold
  • Raumeinteilung
  • Fensterflächen und Lichtverhältnisse
  • Architektur (traditionell, klassisch oder modern)
  • …usw.

Verglichen mit der Ausführungsphase bzw. mit der Zeit vor der Ausführungsphase haben Sie als Bauherr in der Planungsphase verhältnismäßig wenig Aufgaben zu erledigen. Nutzen Sie daher diese „Ruhe“ und beginnen Sie bereits mit den Details.

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Informationen zu Förderungen und Steuererleichterungen finden Sie unter:

Förderungen im Wohnungsbau

Förderungen für landwirtschaftliche Betriebe Fragen Sie nach beim Südtiroler Bauernbund.

Informationen zu Wohnbaufinanzierung, Förderung und Steuern: Verbraucherzentrale

Steuerliche Begünstigungen 50%; 65% Verbraucherzentrale

Informationen zum Kubaturbonus bei Gebäudesanierungen (für Privatpersonen) finden Sie auf der Internetseite der Verbraucherzentrale.

Tippwalter


 

Die Ausführungsplanung

Die Ausführungsplanung ist erst notwendig, wenn die Genehmigung für die Realisierung Ihres Bauvorhabens gegeben wurde und Sie tatsächlich mit der Umsetzung beginnen wollen.

Unter Ausführungsplanung versteht man eine detailliertere Planung im Maßstab 1:50 oder 1:20, basierend auf der bereits erstellten Einreichplanung (Maßstab 1:100). Es werden alle Details, alle Abmessungen und alle Materialien bestimmt. Darauffolgend werden mit der Ausschreibung die Angebote bei den ausführenden Unternehmen eingeholt. Gleichzeitig erhalten diese die dazu benötigten Detailangaben.

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a) Dies kann mit professioneller Hilfe erfolgen: Der Projektant erstellt Ihnen die Ausführungspläne im Maßstab 1:50 und bereitet die Ausschreibungen für Sie vor.Tippwalter

b) Bei einfachen Bauvorhaben, verfügbarer Zeit und mäßigem Bauwissen können Sie auch selber die Details klären, Materialien wählen und alle notwendigen Informationen an die ausführenden Unternehmen weiterleiten. Liegen keine Fachkenntnisse vor, muss mit Schwierigkeiten, Mehrkosten bis hin zu einer Nichtdurchführbarkeit des Projektes gerechnet werden.

 

achtung_var Vorsicht: Die Gebäudeabmessungen ( Grundrisse und Höhen), die Fassaden, die Raumeinteilung, die verwendeten Materialien usw. des fertigen Bauobjektes müssen den Eigenschaften der Einreichplanung und der Klimahausberechnung entsprechen. Ist dies nicht der Fall, kann es zu Problemen mit der Gemeinde, dem Katasteramt und der KlimaHaus Agentur kommen. Zusätzlich muss dann ein Varianteprojekt erstellt werden, das die Änderungen aufweist. Dies muss dann erneut kostenpflichtig bei der Gemeinde eingereicht werden.

 Tippwalter

Was beinhaltet ein Ausführungsplan

 

Es besteht eine starke Vernetzung zwischen Ausführungsplanung, Ausschreibung und Angebotsanfragen

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Ihre Wünsche werden in die Ausführungsplanung eingebracht, daraus entsteht anschließend die Ausschreibung und es folgen die Angebote. Erst jetzt erhalten Sie die tatsächlichen Preise für Ihr Bauvorhaben. Daher sind die Angebote die Entscheidungsträger in der Ausführungsplanung. Aus ihnen werden die Kosten Ihrer Wünsche ersichtlich.

 

Baukostentipp

Durch die angegebenen Richtpreise in der Grobschätzung und in dem Ausschreibungsmodul können Sie bereits in der Ausführungsplanung die Kosten Ihrer Wünsche überschlägig erkennen. Indem Sie die Kosten der unterschiedlichen Materialien und Produkte anhand der Richtpreise ermitteln, ersparen Sie den anbietenden Unternehmen eine zeitaufwändige Überarbeitung der Angebote bzw. die Unterbreitung von Angeboten in vielen unterschiedlichen Varianten.

Ein weiterer Vorteil einer frühzeitigen Kostenübersicht liegt in der Möglichkeit, die Ausführungsplanung zu ändern und beispielsweise günstigere Ausführungsdetails oder günstigere Materialien und Produkte wählen zu können. Sollte man aufgrund der zu hohen Kostenschätzung die gesamte Planung überarbeiten wollen, ist zu bedenken, dass Zusatzkosten für ein Varianteprojekt anfallen könnten.

 

In der Ausführungsplanung werden schrittweise alle Ausführungsphasen und Gewerke besprochen, um vorab schon die wesentlichen Entscheidungen treffen zu können. Hier ein Beispiel:

Rohbauphase (Baumeisterarbeiten/Zimmermannsarbeiten)

Bevor Sie überhaupt mit der Rohbauphase beginnen können, muss Folgendes endgültig definiert sein:

  • Massivbauweise oder Holzbauweise,
  • Längen, Breiten und Höhen der Bauteile,
  • Wandstärken,
  • Deckenstärken,
  • Fenster und Türenabmessungen,
  • usw.

Um einen Rohbauplan erstellen zu können, müssen gewisse Aspekte von Fachplanern bearbeitet und an den Projektant weitergegeben werden:

  • Statik bzw. Vorstatik muss vorliegen: gibt Auskunft über die Wand- und Deckenstärken und Querschnitte der Tragkonstruktion
  • Dämmstärken: abhängig vom Klimahausstandard und dem Dämmmaterial. Dies wird mit der Klimahausberechnung ermittelt.
  • Höhe Bodenaufbau (Summe aller Bodenschichten): Dämmschicht, vorgesehene Installationen (Abwasserrohre, Rohre der kontrollierten Lüftungsanlage, Rohre der zentralisierten Staubsaugeranlage), Ausgleichsschicht, Trittschalldämmung, Estrich, Bodenbelag
  • Art des Sonnenschutzes z.B. Rollläden, Jalousien oder Fensterläden
  • Abmessungen und Bauweise des Garagentores ( Sturz und Spalette)
  • Brandschutzplan muss, sofern notwendig, vorliegen

Mit diesem Beispiel möchten wir Ihnen den wichtigsten Teil der Ausführungsplanung verdeutlichen. Steht einmal der Rohbau, sind bereits bestimmte Details unveränderlich festgesetzt. Daher raten wir Ihnen, so viele Details wie nur möglich bereits vor Baubeginn zu definieren.

Ein weiteres Beispiel:

Hätten Sie bereits vor der Rohbauphase z.B. an das Modell des Garagentors gedacht oder definitiv das Dämmmaterial ausgewählt?

Garagentor: Die Abmessungen von eventuell notwendigen Ausschnitten in der Wand und die Sturzhöhen werden in der Rohbauphase ausgeführt. Für deren Maße sind die Angaben des Tormodelles wesentlich. Siehe Beratung Garagentor
Dämmmaterial: Die Stärke der Dämmschicht ist von den Eigenschaften des Dämmmaterials abhängig. Die Dämmschichtstärke wirkt sich wiederum auf die definitiven Abmessungen der Außenwände aus.

 

achtung_var Radon: Überprüfen Sie in der Phase der Ausführungsplanung, ob Ihr Bauobjekt in einer Gegend mit Radonvorkommen errichtet werden soll. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Projektanten, sowie dem Bauunternehmen. Vernachlässigen Sie diesen Punkt in keinem Fall.

 

Für die Ausführungsplanung müssen Sie die Details und die Eigenschaften, die Ihr Gebäude aufweisen soll, definieren. Um die Angebote einholen zu können, müssen Sie je nach Gewerk die Mengen der Materialien bestimmen. Die professionelle Art, Angebote einzuholen, wird über Ausschreibungen abgewickelt. In der Ausführungsplanung bzw. während Sie die Angebote einholen, erfahren Sie Angebot für Angebot, wie viel Sie Ihr Bauobjekt kosten wird. Sie können hier auch vorab abschätzen, wie viel es kosten kann.

Was macht Ihr Bauvorhaben teuer?

  • ein großes Bauvolumen
  • Hochwertige Materialien und Produkte (seltene, nicht heimische Holzarten, Böden, Fliesen, Sanitärobjekte, Verkleidungen, usw.)
  • Ökologische und nachhaltige Dämmstoffe kosten leider mehr als z.B. Polystyrol
  • Komplexe Elektroinstallationen und Heizungssteuerungen
  • Klimahaus Gold €€€, Klimahaus A €€, Klimahaus B € – jedoch sollten sich im Laufe der Zeit die Kosten mit den geringeren Heizkosten ausgleichen.
  • Schlechter lehmiger Baugrund, Grundwasservorkommen, Baustelle in steilem Gelände

Wo liegt Sparpotenzial?

Nicht überall gibt es Sparmöglichkeiten, aber hier und dort lassen sich mit etwas Geschick und gewissenhafter Überlegung ein paar Euro einsparen.

 

Einige Spartipps haben wir bereits weiter oben unter dem Punkt Einreichplanung angegeben.

 

Baukostentipp NICHT ALLES WAS TEUER IST, MUSS GUT SEIN UND NICHT ALLES WAS BILLIG IST, MUSS SCHLECHT SEIN, ES ZU ERKENNEN, IST JEDOCH DIE GROSSE HERAUSFORDERUNG.

 

Holzbauweise ist gegenüber Massivbauweise etwas teurer,...

dies hängt natürlich auch von den ausgewählten Materialien ab. Hier sollte jedoch nicht rein an die Kosten gedacht werden. Vielmehr sind die Vor- und Nachteile der jeweiligen Bauart abzuwägen, sodass eine Entscheidung aus Überzeugung getroffen werden kann. Hier detaillierte Informationen dazu.

auch stark von den Ausbaumaterialien ab. Beispiel: ⇨ In der Beton-, und Ziegelbauweise wird oft der Dämmstoff Polystyrol verwendet, weil dieser günstiger ist, als beispielsweise Holzfaserdämmung. In der Holzbauweise ist Polystyrol aus bauphysikalischer Sicht nicht empfehlenswert. Besser eignet sich hier Holzfaser. Da nun aber Holzfaser teurer als Polystyrol ist, wirkt sich dies auf den Gesamtpreis der Holzbauweise aus. An dieser Stelle muss bereits erwähnt werden: Holzfaser ist ökologisch, nachhaltig und diffusionsoffen, Polystyrol kann dies nicht aufweisen.

Standardmaterialien und Standardprodukte

Durch die Verwendung von Standardmaterialien und Standardprodukten können Kosten eingespart werden. Wir möchten Ihnen hiermit nicht mit minderwertigen Qualität zu Einsparungen raten, jedoch sollte Ihnen bewusst sein dass für Exklusivität und Design oft ein hoher Preis bezahlt werden muss.

Zum Beispiel: Es ist kostengünstiger, große Fensterfronten mit Fixverglasungen oder mit breiten Doppelflügeltüren auszuführen. Hebe-Schiebe-Elemente oder auch Faltelemente sind hingegen kostspieliger. Die effektive lichte Öffnung kann unter Umständen identisch ausgeführt werden.

Mit folgenden Tipps sparen Sie zwar nicht direkt, jedoch zögern Sie die Kosten auf einen späteren Zeitpunkt hinaus, an dem die Finanzierung eventuell besser möglich ist. mehr … Möchten Sie weiterlesen? Registrieren Sie sich kostenlos!


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